4 Motionen zur Tabakprävention

Vier Mitglieder des Nationalrates aus vier Parteien haben heute zusammen vier Motionen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Tabakwerbung eingereicht. Die Allianz für ein starkes Tabakproduktegesetz begrüsst diese Initiative.

Die «Good Practices» der Einflussnahme der Tabakindustrie in der Schweiz

Der Bundesrat hat am vergangenen Freitag die Vernehmlassung zum zweiten Entwurf des Tabakproduktegesetzes (TabP G) eröffnet. Die Schweiz befindet sich hinsichtlich der Regulierung von Tabakprodukten am Ende der Rangliste der europäischen Länder. Ein Missverhältnis, das sich insbesondere durch die Einflussnahme der Tabakindustrie erklärt, die die Präventionsbemühungen untergräbt.

Tabakprävention: Plain packaging in Europa auf dem Vormarsch

Am 30. September wird Irland das Gesetz über neutrale Einheitsverpackungen für Tabakprodukte in Kraft setzen. Restbestände können noch ein Jahr lang bis 30. September 2018 verkauft werden.

Tabakproduktegesetz 2.0: Jugendschutz «Ultra-Light»

Heute hat der Bundesrat den überarbeiteten Entwurf zum Tabakproduktegesetz vorgelegt. Wirksame Massnahmen zur Tabakprävention fehlen darin. Die Allianz für ein starkes Tabakproduktegesetz wird ihre Forderungen in die nun beginnende Vernehmlassung einbringen.

Kinder und Jugendliche sind massiv Opfer der Tabakwerbung

Eine vom Institut du Management et des systèmes d’information (IMSI) der HEG Arc im Auftrag von CIPRET-Vaud durchgeführte Studie verwendete eine Technik zur Erfassung der Augenbewegungen (Eye-Tracking), um die Auswirkungen der Tabakproduktewerbung auf Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren zu untersuchen. Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Die Tabakwerbung erreicht 100 Prozent der Kinder und Jugendlichen, die einen Kiosk betreten. Bei einer Besuchsdauer von 5 Minuten richtet sich der Blick der Kinder und Jugendlichen durchschnittlich 22-mal auf Tabakwerbeträger, mehrheitlich unbewusst.

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