Die Zielgruppe dieser Projekte ist die durch den Tabakkonsum stark belastete Gruppe der Migrationsbevölkerung aus der Türkei und aus dem albanischen Sprachgebiet. Sie weisen hohe Rauchprävalenzen auf sowie hohe gesundheitliche Belastungen. Die Umsetzung des Projekts erfolgt durch das Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung.

An Veranstaltungen von Selbstorganisationen und Gruppierungen informiert das Projekt zunächst breit über die Themen Rauchen, Passivrauchen, Rauchstopp und Verhältnisprävention. Das Ziel ist zum einen die Sensibilisierung der Zielgruppe über die Gefährdungen, die mit dem Tabakkonsum verbunden sind, und zum andern die Rekrutierung von Raucherinnen und Rauchern für die Rauchstoppkurse.

Zwei Fachpersonen aus der Zielgruppe (ein Mann und eine Frau), die mit den Umgangs- und Lernformen und der Lebenswelt der Zielgruppe vertraut und gut vernetzt sind, sprechen interessierte Rauchende an und führen die Kurse durch. Die bereits bestehenden «starken» sozialen Beziehungen unter den Teilnehmenden werden als Ressourcen für den Rauchausstieg genutzt.

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