In der Schweiz sterben jährlich ungefähr 9500 Personen an den Folgen des Tabakkonsums. Das sind jeden Tag 26 frühzeitige Todesfälle. Ein Fünftel davon betrifft Personen vor dem 65. Lebensjahr. Die wichtigsten Einzeltodesursachen sind Lungenkrebs (27 Prozent), Krankheiten der Herzkranzgefässe (15 Prozent) und chronisch obstruktive Lungenerkrankungen COPD (15 Prozent).

Die Zigarette ist das einzige legal erhältliche Produkt, bei dem die Hälfte der Konsumentinnen und Konsumenten vorzeitig stirbt, wenn sie das Produkt gemäss den Anweisungen der Hersteller verwenden. Von 1000 Personen, die als Jugendliche zu rauchen beginnen und als Erwachsene weiterrauchen, sterben 250 zwischen dem 35. und 69. Lebensjahr und 250 nach dem 70. Lebensjahr an tabakbedingten Krankheiten. Personen, die rauchen, verlieren durchschnittlich zehn Lebensjahre gegenüber Personen, die nicht rauchen.

Jede Art des Tabakkonsums kann Krebs, Herz-Kreislauf-Krankheiten und andere Erkrankungen verursachen. "Leichte" oder "milde" Zigaretten sind ebenso schädlich wie starke Zigaretten. Der Konsum von Tabakwaren unterscheidet sich also grundsätzlich vom Alkoholkonsum oder Autofahren. In diesen Fällen erhöht erst ein massloser Alkoholkonsum oder eine gefährliche Fahrweise das Krankheits- und Todesrisiko.

 

 

Quellen

Bundesamt für Statistik BFS Aktuell, Tabakbedingte Todesfälle in der Schweiz, 1995 bis 2012, Neuchâtel 2015 www.bfs.admin.ch.

Doll R., Peto R. et al., Mortality in relation to smoking: 50 years observations on male British doctors, BMJ 2004, 328, 1519-1528 http://bmj.com.

 

Stand: Juli 2016

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