In der Schweiz sterben jährlich ungefähr 9500 Personen an den Folgen des Tabakkonsums. Das sind jeden Tag 26 frühzeitige Todesfälle. Ein Fünftel davon betrifft Personen vor dem 65. Lebensjahr. Die wichtigsten Einzeltodesursachen sind Lungenkrebs (27 Prozent), Krankheiten der Herzkranzgefässe (15 Prozent) und chronisch obstruktive Lungenerkrankungen COPD (15 Prozent).

Hier finden Sie die Zahlen zum Tabakkonsum in der Schweiz.

Mitte der 1980er-Jahre ist der Zigarettenkonsum unter Jugendlichen stark angestiegen und pendelte sich um die Jahrtausendwende auf einem hohen Niveau ein. Seither ist der Konsum erheblich zurückgegangen. Im Jahr 2018 rauchten 8.7 % der 15-Jährigen regelmässig (mindestens 1x pro Woche). 5.6% der Jungen und 3.5% der Mädchen rauchten täglich.

Der Verkaufspreis spielt eine untergeordnete Rolle beim Schmuggel.

Der illegale Handel mit Zigaretten ist in den Ländern am höchsten, in denen die Zigaretten billig sind und der Schmuggel auf keine grossen Hindernisse stösst. Dies belegt eine Studie der Internationalen Union gegen Tuberkulose und Lungenkrankheiten.

Die Erhöhung der Tabaksteuer ist eine der wirksamsten Massnahmen zur Tabakprävention, erklärt die Weltgesundheitsorganisation. Aber um die Nachfrage nach Tabakwaren zu reduzieren, müssen die Preisaufschläge im Portemonnaie spürbar sein. Grosse Preiserhöhungen bewirken besonders bei Personen mit kleinem Einkommen einen Rückgang des Tabakkonsums.

Die Arbeitszeit, die Arbeitnehmende durchschnittlich für ein Päckchen Zigaretten aufwenden müssen, ist ein gutes Mass, um die Zigarettenpreise in verschiedenen Ländern miteinander zu vergleichen.

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