In der Schweiz sterben jährlich ungefähr 9500 Personen an den Folgen des Tabakkonsums. Das sind jeden Tag 26 frühzeitige Todesfälle. Ein Fünftel davon betrifft Personen vor dem 65. Lebensjahr. Die wichtigsten Einzeltodesursachen sind Lungenkrebs (27 Prozent), Krankheiten der Herzkranzgefässe (15 Prozent) und chronisch obstruktive Lungenerkrankungen COPD (15 Prozent).

Hier finden Sie die Zahlen zum Tabakkonsum in der Schweiz.

Bei den 15-Jährigen stieg der Anteil der mindestens wöchentlich rauchenden Schülerinnen und Schüler von 1986 bis 1998 an, pendelte sich 2002 auf hohem Niveau ein und nahm 2006 wieder deutlich ab. 2010 blieb der Anteil bei den Mädchen unverändert, bei den Jungen zeichnete sich ein leichter Konsumanstieg ab. Zwischen 2010 und 2014 ging der Anteil nochmals deutlich zurück. Bei den 13-Jährigen sah der Trend auf einem eindeutig tieferen Niveau ähnlich aus wie bei den 15-Jährigen.

Der Verkaufspreis spielt eine untergeordnete Rolle beim Schmuggel.

Der illegale Handel mit Zigaretten ist in den Ländern am höchsten, in denen die Zigaretten billig sind und der Schmuggel auf keine grossen Hindernisse stösst. Dies belegt eine Studie der Internationalen Union gegen Tuberkulose und Lungenkrankheiten.

Die Erhöhung der Tabaksteuer ist eine der wirksamsten Massnahmen zur Tabakprävention, erklärt die Weltgesundheitsorganisation. Aber um die Nachfrage nach Tabakwaren zu reduzieren, müssen die Preisaufschläge im Portemonnaie spürbar sein. Grosse Preiserhöhungen bewirken besonders bei Personen mit kleinem Einkommen einen Rückgang des Tabakkonsums.

Die Arbeitszeit, die Arbeitnehmende durchschnittlich für ein Päckchen Zigaretten aufwenden müssen, ist ein gutes Mass, um die Zigarettenpreise in verschiedenen Ländern miteinander zu vergleichen.

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