Forderung nach Ende des Verkaufs von brennbaren Tabakerzeugnissen

Die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz unterstützt einen von 148 Organisationen unterzeichneten Aufruf an die Regierungen dieser Welt, die Tabakepidemie zu beenden und den Verkauf von brennbaren Tabakprodukten zu verbieten.

 

 

Die unterzeichnenden Organisationen aus 29 Ländern sind der Meinung, dass das anhaltende Leiden und der Tod, die durch die Tabakpandemie verursacht werden, entschlossene Massnahmen erfordern. Die Regierungen sollten sich verpflichten, darauf hinzuarbeiten, dass der Verkauf von brennbaren Tabakprodukten schrittweise eingestellt wird. Der Tabakepidemie fielen im 20. Jahrhundert 100 Millionen Menschen zum Opfer. Auch vor dem Hintergrund der anhaltenden COVID-19-Pandemie, deren Eindämmung ebenfalls mutige Massnahmen erforderte, ist es an der Zeit, über ebenso mutige Massnahmen zur Bekämpfung anderer globaler Gesundheitsprobleme nachzudenken.

Denn solange es profitabel sein wird, werden die Tabakkonzerne ihre Zigaretten verkaufen. Das Dänische Institut für Menschenrechte kam kürzlich zum Schluss: "Tabak ist zutiefst schädlich für die menschliche Gesundheit, und es kann kein Zweifel daran bestehen, dass die Produktion und Vermarktung von Tabak unvereinbar mit dem Menschenrecht auf Gesundheit ist.“[i] Es liegt also an den Regierungen dieser Welt, ihre Bürgerinnen und Bürger endlich vor diesen tödlichen Produkten zu schützen.

Zum offenen Brief (auf Englisch): https://ash.org/aftertobacco/

[i] https://www.humanrights.dk/news/human-rights-assessment-philip-morris-international (auf Englisch)

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