Die neue Strategie 2030 der AT Schweiz

Mit ihrem neuen Strategiepapier will die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz die vielschichtigen Herausforderungen in der Tabakkontrolle meistern und eine klarere Richtung einschlagen, um die Schweiz in den nächsten zehn Jahren in eine tabak- und nikotinfreie Zukunft zu führen.

Mehr als 100 Gründe, mit dem Rauchen aufzuhören

Tabak verursacht jedes weltweit Jahr 8 Millionen Todesfälle. Als letztes Jahr nachgewiesen wurde, dass Raucher und Raucherinnen im Vergleich zu Nichtrauchern mit höherer Wahrscheinlichkeit schwer an COVID-19 erkranken, löste dies bei Millionen von Rauchern den Wunsch aus, mit dem Tabakkonsum aufzuhören. Der Februar-Blog von stopsmoking.ch bietet hierfür nun genügend Gründe.

Gesundheitskommission des Ständerates rettet Tabakproduktegesetz

Ein Verbot von Tabakwerbung in Printmedien und im Internet, Einschränkungen der Verkaufsförderung für Tabakprodukte: So korrigiert die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates SGK-S die Fehlentscheide des Nationalrates zum Tabakproduktegesetz. Zum zweiten Mal hat die SGK-S damit den Gesetzesentwurf vor dem völligen Absturz gerettet. Die Allianz für ein starkes Tabakproduktegesetz begrüsst diesen Entscheid und hält fest: Es braucht umfassende Einschränkungen bei Tabakwerbung, -promotion und -sponsoring, um Kinder- und Jugendliche vor dem Einstieg in den Tabakkonsum zu bewahren.

Das Parlament arbeitet an einem Gesetzentwurf, der nicht im Einklang mit der WHO-Rahmenkonvention über die Tabakkontrolle steht

Ein im Auftrag von Gesundheitsorganisationen erstelltes Rechtsgutachten kommt zu dem Schluss, dass das Tabakproduktegesetz (TabPG), das derzeit im Parlament beraten wird, die Anforderungen der Rahmenkonvention der WHO über die Tabakkontrolle nicht erfüllt. die Konvention verlangt ein generelles Verbot von Tabakwerbung. Der aktuelle Entwurf des TabPG bleibt weit hinter diesen Erfordernissen zurück und stellt Partikularinteressen über jene der Volksgesundheit.

Teil-Lockdown: Neue Studie zeigt Entwicklung des Tabakkonsums in der Schweiz

In einer kürzlich erschienenen Studie wurden 2000 Raucherinnen und Raucher zwischen 18 und 79 Jahren befragt, um zu eruieren, wie sich der Tabakkonsum während des Teil-Lockdowns entwickelt hat. Es zeigt sich, dass der tägliche Tabakkonsum tendenziell zugenommen hat und dass die Pandemie für die täglich Rauchenden eine besondere Gefährdung mit sich gebracht hat. Personen mit gesundheitlichen und sozialen Schwierigkeiten scheinen speziell betroffen zu sein. Für einen kleineren Teil der Konsumierenden war diese Zeit aber auch die Gelegenheit, um mit dem Rauchen aufzuhören.

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